F.A.Q.

Hier sehen Sie zehn der am häufigsten gestellten Fragen und Antworten für Immobilienkäufer und -verkäufer

Der Türöffner für jedes Inserat sind die Fotos. Nutzen Sie dafür nach Möglichkeit ein Weitwinkelobjektiv. Dadurch wird ein größeres Sichtfeld ermöglicht und Ihre Interessenten erhalten einen realistischen Eindruck der Räume. Es ist nicht essenziell jedes Zimmer oder jeden Kellerraum abzulichten, sondern einen guten Überblick über die Vorzüge der Immobilie zu präsentieren. Wir möchten die Interessenten neugierig machen.


In einer kompakten Textpassage sollten alle wichtigen Details der Immobilie enthalten sein. Dazu spielen unter anderem das Baujahr, die Grundstücks- und Wohnfläche eine große Rolle. Der Ist-Zustand steht im Vordergrund, jedoch sollten Sie auch notwendige Modernisierungsmaßnahmen ansprechen. Spielen Sie mit offenen Karten und erzeugen Sie Vertrauen.

Zu den wichtigsten Unterlagen gehören ein aktueller Grundbuchauszug, Grundrisse, die Baubeschreibung und zu guter Letzt der gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis. Soweit sind das die Mindestunterlagen die reichlich Aufschluss über Ihre Immobilie geben.


Bei einem Wohnungsverkauf sind zusätzlich noch eine Teilungserklärung, der letzte Wirtschaftsplan, die letzten drei Eigentümerversammlungsprotokolle, eine Übersicht über die Instandhaltungsrücklagen und bei vermieteten Objekten der aktuelle Mietvertrag.


Als guter Immobilienverkäufer bieten Sie Ihrem Interessenten außerdem eine Übersicht über die Nebenkosten der Immobilie an (Heizkosten, Grundsteuer B, Wasser,..).


Sobald Ihr Käufer eine Finanzierungsanfrage bei seiner Bank stellt, kann diese weitere detailiertere Unterlagen anfordern.

Derzeit sind die Zinsen für Finanzierungen auf dem Allzeittief und die Immobilienpreise entsprechend hoch. Das ist eine gute Marktsituation für Verkäufer, denn die Nachfrage für Wohneigentum ist derzeit hoch.

In den sonnigen Monaten bietet sich die Gelegenheit für strahlende Immobilienfotos an. Allerdings verbringen die Menschen die Wintermonate gerne Zuhause und haben dann die Zeit für Immobilien zu suchen. Eine geheizte Immobilie wirkt in Wintermonaten zur Besichtigung sehr gemütlich und im Sommer zeigt sich ein Balkon oder Garten eher von der besten Seite.

Die Jahreszeit ist weniger relevant – Starten Sie dann, wenn Sie den Entschluss gefasst haben und sich vorbereitet fühlen.

Zu einem gut ausgehandelten Kaufpreis kommen noch die klassischen Kaufnebenkosten hinzu.
Zu den Nebenkosten zählt die Grunderwerbsteuer; derzeit in Hamburg bei 4,5% und in Schleswig-Holstein bei 6,5%. Dazu können Sie für die Notarleistung 1,5 – 2,0% einrechnen. Die Maklercourtage liegt in der Regel bei höchstens 7,14% inklusive Mehrwertsteuer. Warum „höchstens“? Die Courtage ist zwischen Verkäufer und Makler frei vereinbar und kann variieren.

Planen Sie zu dem Kaufpreis die Nebenkosten in Höhe von 8,5% für Schleswig-Holstein und 6,5% für Hamburg zuzüglich Maklercourtage (berechnet auf den Kaufpreis) ein. Dann sind Sie Planungssicher.

 

Beispielrechnung für eine Immobilie in Schleswig-Holstein:
Kaufpreis 300.000€
Grunderwerbsteuer 6,5% = 19.500€
Notargebühren 2% = max. 6.000€
Maklercourtage 5,95% inkl. MwSt. = 17.850€
-> Ihre Gesamtausgaben = 343.350€ (Nebenkosten bei 14,45%)

Wir empfehlen für eine günstige Finanzierung, die Einbindung von Eigenkapital in Höhe von mindestens den Nebenkosten. Dazu können Sie nur in bestimmten Konstellationen staatliche Fördermöglichkeiten nutzen. Wir beraten Sie dazu gerne ausführlich.

Sie hatten schon ein Gespräch mit dem Makler oder dem Eigentümer und nun steht in ein paar Tagen die Besichtigung an. Das Exposé kennen Sie bereits.
Notieren Sie sich wichtige Fragen, die Sie unbedingt stellen möchten. Schreiben Sie sich während der Besichtigung nach Bedarf ein paar Details mit.

Im Idealfall hatten Sie vorab schon ein erstes Gespräch mit Ihrem Finanzierungsberater. Lassen Sie sich eine „Finanzierungsbestätigung“ ausstellen. Damit gibt Ihnen Ihr Berater eine „sanfte Bestätigung“, dass Sie sich eine Finanzierung in einer bestimmten Höhe leisten können. Ihr Makler oder Eigentümer wird Sie damit definitiv bei seiner Entscheidung bevorzugen!

Als Immobilienverkäufer verkaufen Sie Ihre Immobilie. Wie in fast jedem Handelsbereich haben Sie beim Verkaufen Konkurrenz. In diesem Fall, sind Immobilien die in Ihrer Nähe angeboten werden die Konkurrenz.

Heutzutage sucht man Immobilien online und erhält oft ein großes Angebot. Vergleichen Sie dann Ihre Immobilie (aus einem neutralen Standpunkt) mit den jeweiligen Angeboten. Näherungsweise können Sie nun eine erste wage Preiseinschätzung vornehmen.

Eine detaillierte Analyse für einen korrekten Angebotspreis Ihrer Immobilie kann Ihnen ein Immobilienexperte nennen. Die Wertermittlung und Findung des richtigen Angebotspreises ist ein sehr wichtiger Bestandteil im Immobilienverkauf. Wenn Sie Ihre Immobilie zu teuer (oder zu günstig) anbieten, kann das negative Folgen haben. Wir helfen Ihnen bei der Preisfindung.

Ein Makler bietet Ihnen eine professionelle Abwicklung von der Wertermittlung über die Käufersuche bis zur Schlüsselübergabe. Natürlich können Sie auch alles selbst machen. Nur der zeitliche Aufwand für die Vorbereitung, Durchführung und den Abschluss werden oft unterschätzt.

Der Makler..

  • erledigt sämtliche Gänge zu Ämtern,
  • fotografiert Ihre Immobilie mit dem richtigen Blick fürs Detail und professionellem Equipment,
  • fertigte ein aufschlussreiches, informatives und übersichtliches Exposé an,
  • investiert in die Platzierung Ihrer Immobilie bei namenhaften Internetportalen,
  • vorbereitet und führt Besichtigungen durch,
  • berät Ihre Kaufinteressenten und hilft bei schwierigen Fragen,
  • bietet ein Netzwerk von nützlichen Kontakten, wie z.B. Notare, Finanzberater und Handwerker, 

..und..

  •  ist für Ihre Kaufinteressenten ein neutraler Ansprechpartner und vermittelt unparteiisch zwischen Verkäufer und Käufer.

Entscheiden Sie selbst, ob Sie noch einen zweiten Fulltimejob benötigen.

Die durchschnittliche Verkaufsdauer von Veröffentlichung des Inserats bis zur Beurkundung liegt zwischen 4 und 5 Monaten – pauschal ausgedrückt. Was bedeutet das konkret für Sie?

Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden. Eine entscheidende Rolle dafür, spielt die Lage der Immobilie. Ländliche Immobilien haben in der Regel eine geringere Käuferschaft als die in Ballungsgebieten in Großstädten. Bis der richtige Interessent gefunden ist kann es länger dauern.

Bieten Sie Ihre Immobilie zu teuer an, dann erreichen Sie nicht das Ziel, sondern reduzieren den Preis wohlmöglich Monat für Monat. Wenn Ihre Immobilie in einem höheren Preissegment liegt, dann ebbt die Käuferschaft ebenfalls ab. Planen Sie von vornerein mehr Zeit ein.

Sie profitieren davon, dass Ihre Immobilie gesehen wird. Nutzen Sie die großen Immobilienportale im Internet und inserieren Sie gezielt an der richtigen Stelle. Billig ist in diesem Fall oft billig.

Wenn Sie einen guten Makler einsetzen, profitieren Sie von einem gepflegten Interessentennetzwerk.

Also: Allgemein-Auftrag oder Allein-Auftrag? Letzteres beschreibt die Auftragsart bei der Sie nur einen Makler beauftragt haben und keinen Weiteren beauftragen dürfen.

Wenn Sie einen einzigen Makler beauftragen, dann haben Sie seine Aufmerksamkeit. Er wird alles dafür tun, die Immobilie zu verkaufen und kümmert sich aktiv um die Abwicklung. Sie erhalten Beratung und die volle Dienstleistung.

Der Kernpunkt des Allgemein-Auftrages ist die Außenwirkung der Immobilie für unsere Kaufinteressenten. Die Inserate von drei unterschiedlichen Maklern weichen oft stark voneinander ab. Die Bilder sind qualitativ und optisch sehr unterschiedlich, der Kaufpreis und die Provisionshöhen sind unterschiedlich und die Fakten zur Immobilie werden teilweise unterschiedlich oder gar falsch beschrieben. Das passiert, weil viele Makler bei einem Allgemein-Auftrag nicht einmal mit dem Eigentümer vor Ort gesprochen haben und der Makler die Immobilie nicht wirklich kennt. Die häufige Folge ist, dass ein Kaufinteressent das Gefühl bekommt, dass etwas mit der Immobilie nicht stimmt.

Ziel ist es, Ihre Immobilie als Unikat – und zwar mit Qualität – zu vermarkten. Das geht nur mit einem Allein-Auftrag.

Sie verkaufen Ihre Immobilie zu einem höheren Preis, als Sie diese erworben haben und der Zeitraum von Kauf und Verkauf liegt bei weniger als zehn Jahren? Wenn Sie zusätzlich die Immobilie nicht selbst bewohnt haben, dann fällt in diesem Fall die Spekulationssteuer (§23 des Einkommensteuergesetz) an. Die Spekulationssteuer wird auf den erwirtschafteten Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuersatz berechnet.

Fragen Sie für eine rechtssichere Auskunft Ihren Steuerberater.

Wir beraten Sie gerne persönlich zu Ihrem Vorhaben!

Tel. 0431 640 807 78
Mobil 0163 82 63 749
anfrage@homekey24.com